{Norwegen}

Samstag, 27.06.2015 {'Wetter} Tagesziel: Travemünde 385 km

Gegen 14:00 Uhr starten wir bei trüben Wetter in Lippstadt. Obwohl erstes Ferienwochenende in NRW ist, kommen wir auf der Autobahn in keinen Stau. Auch an Hamburg geht es zügig vorbei, so dass wir bereits gegen 18 Uhr in Travemünde sind. Mittlerweile ist die Sonne hervor gekommen, so dass wir gemütlich über die Travepromenade schlendern können. Keine schweren Motorradklamotten und Stiefel, sondern Shorts und Sandalen! An diesem Wochenende ist Shanty Festival, auf mehreren Bühnen wird Live Musik geboten. In der Alten Vogtei essen wir zu Abend, bevor wir zum Check In der Finnlines fahren. Gegen Mitternacht werden wir eingeschifft, um 3 Uhr legt die Fähre ab.

Diesmal mit Cabrio Travepromenade Alte Vogtei Hafen
Sonntag, 28.06.2015 {Wetter} Tagesziel: auf See  

Ein Seetag auf der Finnmaid! Wir schlafen lange und brunchen dann ausgiebig. Die Sonne scheint den ganzen Tag, so dass wir die meiste Zeit lesend auf dem Deck verbringen. Liegestühle sind leider Mangelware, wir machen es uns auf dem Boden bequem. Abends werden wir mit dem leckerem Abendbuffet Superior verwöhnt. Da wir das Mahlzeitenpaket mit dem Ticket gebucht haben, sind wir bestens versorgt!

Seetag Seetag Seetag Seetag
Montag, 29.06.2015 {'Wetter} Tagesziel: Helsinki (SF) 27 km

Gegen 8:30 legt die Fähre im Hafen Helsinki Vuosaari an, der 25 km östlich des Stadtzentrums liegt. Wir fahren direkt in die westliche Innenstadt, wo wir uns die Sehenswürdigkeiten Töölös ansehen: die Felsenkirche (Temppeliaukion Kirkko) und das Sibelius Monument im gleichnamigen Park. An beiden Plätzen wimmelt es von Touristen, es ist Hochsaision. Nachdem wir am frühen Nachmittag im Hotel Hekla eingecheckt haben, brechen wir von dort zu Fuß zur Stadtbesichtigung auf. Am Marktplatz nehmen wird die Fähre zur Seefestung Suomenlinna, die auf mehreren Inseln vor der Hauptstadt liegt. Wir halten uns dort zwei Stunden auf, wandern an den dicken Festungsmauern entlang, schauen uns Kirche und U-Boot an und trinken einen Kaffee im "Eiskeller". Zurück in der Stadt, besichtigen wir das Wahrzeichen Helsinkis, den Dom am Senatsplatz. Die orthodoxe Uspenski Kathedrale können wir uns nur von außen ansehen, da sie montags geschlossen ist. Ein Bummel über die Esplanadi, zwei parallel verlaufende Einkaufsstraßen mit dazwischen liegendem Park, darf natürlich auch nicht fehlen! Zu Abend essen wir in einem der zahlreichen Außenrestaurants im neuen Kamppi Komplex. Es ist immer noch sonnig und warm und die Biergärten sind gut besucht.

Felsenkirche Sibelius Denkmal Sibelius Denkmal Stockmann
Blick auf die Stadt Suomenlinna Uspenski Kathedrale Dom
Dienstag, 30.06.2015 {Wetter} Tagesziel: Kokkola (SF) 523 km

Da wir vergessen haben, den Wecker zu stellen, erscheinen wir erst gegen 9:30 am Frühstücksbüfett. Wir verlassen Helsinki auf der Autobahn Richtung Norden. In Hämenlinna legen wir einen kurzen Stopp ein und schauen uns die Burg an, die einmal das Gefängnis beherbergte und heute ein Museum ist. Bei Tampere verlassen wir dann endgültig die Autobahn und fahren über kleine Straßen durch die finnische Seenlandschaft nach Virrat. Eine einsame Badestellen nutzen wir in einer Regenpause für unser Mittagspicknick. So ein herrlicher Platz nur für uns allein! Über Lapua erreichen wir Pietarsaari am Bottnischen Meerbusen. Von dort führt die Straße der sieben Brücken nach Kokkola. Wir essen zu Abend im mexikanischen Hotelrestaurant, sehr lecker, aber die Bedienung total überfordert.

Hämenlinna Seenplatte Picknick Seenplatte
Seenplatte Picknickplatz Pietarsaari Kokkola
Mittwoch, 01.07.2015 {'Wetter} Tagesziel: Tornio (SF) 399 km

Heute fahren wir den ganzen Tag am Bottnischen Meerbusen entlang Richtung Norden. Die ausgeschilderte Touristikroute "Strandvägen" weicht immer wieder von der E8 ab und führt uns an die Küste. Nördlich von Raahe gelangen wir in den Hafen von Varjakka, wo wir wieder ein schönes Plätzchen für unser Mittagspicknick finden. Ein altes Schiff ist hier zum Cafe hergerichtet worden.
Um 16 Uhr kommen wir in Tornio an, das durch den Grenzfluss Tornionjoki von der schwedischen Stadt Haparanda getrennt wird. Da es noch früh ist, machen wir auf schwedischer Seite noch einen Ausflug zum Kukkolaforsen (auf finnisch Kukkolankoski) mit seinen Stromschnellen. Dort gibt es dann auch den Nachmittagskaffee mit Eis. Abends essen wir in einer mexikanischen Burgerrestaurant mit Livemusik und Blick auf den Fluss.

Endlich offen Fotostopp Hafen in Varjakka Schöner Picknickplatz
Kukkolaforsen Kukkolaforsen Tornio Abendessen
Donnerstag, 02.07.2015 {Wetter} Tagesziel: Inari (SF) 488 km

Wir setzen unsere Fahrt auf der E8 fort, die hier direkt am Grenzfluss Torneälv entlang führt. Bei den Stromschnellen halten wir noch einmmal kurz, diesmal auf finnischer Seite. Einige Kilometer weiter machen wir einen Abstecher zum 242 m hohen Aavasaksa mit weiten Blick in das Umland. Hier erleben wir auch die erste Mückenplage! In Juoksenki überqueren wir den Polarkreis, im Sonnenschein und offenen Cabrio. Dann verlassen wir die E8 und fahren über Kittila und der unbefestigten 9552 nach Pokka. Der Ort besteht aus ein paar Hütten und einer Tankstelle mit Cafe. Dort ist zu lesen, dass es sich hier um den kältesten Ort in Europa handelt, am 28.01.1999 wurden dort -51,5 Grad Celsius gemessen. Der Tankstellenbesitzer erzählt uns, dass sich hier zwei Scooterstrecken kreuzen. Zwischen Ende September und Mitte Mai müsse jeder Schneescooter, der hier vorbei kommt, bei ihm tanken! Gegen 19 Uhr kommen wir in Inari an und freuen uns auf das Hotel Kultahovi, das wir schon vom letzten Besuch kennen. Im Hotelrestaurant gibt es dann auch ein leckeres Abendessen mit Vorspeise und Rentiergeschnetzeltem. Wir machen einen Spaziergang durch den Ort und am Juutua-Fluss entlang, bevor wir den Tag mit einem Cider und Bier in der Bar abschließen.

Kukkolaforsen Aavasaksa Aavasaksa Polarkreis in Juoksenki
Juoksenki Juoksenki Rentierzuchtgebiet Immer geradeaus
Endlos Das erste Rentier Pokka Inari
Freitag, 3.07.2015 {'Wetter} Tagesziel: Kirkenes (N) 389 km

Von Inari aus fahren wir auf der Straße 971 nach Norwegen. Diese Straße, die für mich vor drei Jahren einer der Höhepunkte unserer Reise war, wirkt heute im Regen und bei verhangenem Himmel nicht so überwältigend. Am Neidenelv halten wir an der Brücke über den Wasserfall Skoltefossen und schauen den Fliegenfischern zu. Auf der E6 geht es jetzt am Neidenfjord entlang Richtung Kirkenes. Für die Mittagsrast finden wir einen netten Parkplatz direkt am Fjord. Bevor wir im Scandic Kirkenes einchecken, machen wir einen Abstecher in das Pasviktal, das einen Keil zwischen Russland und Finnland bildet. Angeblich soll die 885 die schlechteste Straße Norwegens sein! Nachmittag machen wir einen Bummel durch das Zentrum von Kirkenes. Hörte man hier vor drei Jahren fast nur russisch, trifft man jetzt kaum noch einen russischen Besucher. Viel los ist hier nicht, wir bekommen gerade noch einen Cappucino im Sentrum Cafe, bevor es für den Tag schließt. Anschließend stärken wir uns mit einer Pizza, bevor ein Höhepunkt unserer Tour ansteht: Die Straße 886 nach Grense Jakobselv an der Barentssee. Sie führt erst durchs Fjell und dann immer direkt am Grenzfluss entlang bis zum Eismeer. Wir haben Glück und die Sonne kommt nun endlich wieder hervor. An der Barentssee ist es sehr stürmisch und auch viel kälter als vor drei Jahren. Aber wieder ist es ein überwältigendes Erlebnis, hier oben zu stehen und auf das endlos scheinende Meer zu blicken.

Rentiere Skoltefossen Am Fjord entlang Grenzgebiet
Straße 886 Grenzfluss Grense Jakobselv Grense Jakobselv
Barentsssee Kalt und windig  König-Oskar-II.-Kapelle Kirkenes
Samstag, 4.07.2015 {Wetter} Tagesziel: Vardø(N) 337 km

Wenn auch das Hotel nicht so einladend wirkt, so ist das Frühstück einfach super mit großer Auswahl. Wir fahren heute die gleiche Strecke auf der E8 zurück, die wir gestern gekommen sind. In Varangerbotn erreichen wir dann das Ende des Varangerfjordes und biegen hier auf die E75 Richtung Vardø ab. Die Straße führt fast immer direkt am Fjord entlang mit schönen Ausblicken auf das Meer. In Nesseby schauen wir uns die alte Kirche an, die als eine der wenigen in der Finnmark den zweiten Weltkrieg überlebt hat. In Vadsø picknicken wir am Strand, unser Auto dient uns als Windschutz. Bevor wir durch den Tunnel nach Vardø fahren, kommt ein weiterer Höhepunkt der Reise. Es ist die 43 km lange Fahrt nach Hamningberg, einem alten, gut erhaltenem Fischerdorf, das nur noch im Sommer bewohnt ist. Die einspurige Straße ist ein landschaftliches Erlebnis, mal führt sie durch das Fjell, dann wieder an der Küste entlang, aber immer bietet sie herrliche Ausblicke. Beim abendlichen Stadtbummel in Vardø stellen wir fest, dass der Ort noch genauso unschön wirkt wie beim letzten Besuch. Auffallend viele verlassene oder verfallene Gebäude, kaum Leben auf den Straßen. Da das Hotelrestaurant das einzige am Ort zu sein scheint, essen wir hier zu Abend. Der Fischteller ist allerdings sehr lecker! Nachts um 3 Uhr läuft die Hurtigrute ein. Unser Zimmer hat zwar direkten Blick zum Anleger, aber gerade jetzt regnet es in Strömen, so das An- und Ablegemanöver nicht zu verfolgen sind.

Varangerfjord Varangerfjord Nesseby Varangerfjord
Picknick am Strand Picknick am Strand Straße nach Hamningberg Straße nach Hamningberg
Hamningberg Hamningberg Vardøtunnel Vardø
Sonntag, 5.07.2015 {'Wetter} Tagesziel: Berlevåg (N) 320 km

Heute morgen regnet es, deshalb fahren wir die E75 zurück bis Tana Bru ohne die üblichen Fotostopps. Dort biegen wir ab auf 890, die zuerst an der Tana entlang führt und dann über das Fjell bis zur Gednjehøgda. Hier liegt die einzige Kreuzung dieser Straße, rechts geht es nach Båtsfjord, links nach Berlevåg. Im Winter muss hier Kolonne gefahren werden, ein vorausfahrendes Räumfahrzeug schaufelt den Weg frei. Unser Ziel ist Berlevåg. In Kongsfjord am gleichnamigen Fjord kommen wir am Landhandel mit Cafe vorbei, das sehr einladend aussieht. Wir werden sofort sehr freundlich und in Deutsch begrüßt und mit leckeren Waffeln verwöhnt. Das sehr schön restaurierte Gebäude ist eines der besterhaltensten Vorkriegshäuser der Finnmark. In Berlevåg werden wir im Pensjonat vom Chef nett empfangen. Vor drei Jahren hatten wir ebenfalls hier gewohnt und die Räumlichkeiten und Gastfreundschaft hatte uns gut gefallen. So auch in diesem Jahr. Abends verpflegen wir uns selbst in der super ausgestatteten Selbstversorgerküche. Später stehen wir dann am Hafen und warten auf ein uns schon bekanntes Schauspiel. Direkt vor der Hafeneinfahrt treffen sich allabendlich die nord- und südgehende Hurtigrute mit dem obligatorischen Hupkonzert. Immer wieder ein tolles Erlebnis.

Entlang der Tana Kolonnenverkehr Nasse Aussichten Fjell
Landhandel Foto Foto Berlevåg Pensjonat
Berlevåg Berlevåg Hurtigruten Hurtigruten
Montag, 06.07.2015 {Wetter} Tagesziel: Berlevåg (N) 29 km

Nach einem ausgiebigen Frühstück im gemütlichen Aufenthaltsraum brechen wir auf zu einer Wanderung! Mit dem Auto geht es ein paar Kilometer in Richtung Store Molvik. Hier liegt ein kleiner Parkplatz, von dem ein vier km langer markierter Weg zum Tanahorn führt. Das 269m hohe Tanahorn ist eine ehemalige samische Opferstätte. Dort angekommen, haben wir einen herrlichen Blick auf die Steilküste. In einem Holzkasten ist wasserdicht ein Gästebuch versteckt, in das auch wir uns eintragen. Während es auf dem Hinweg nur kalt und windig ist, beginnt es auf dem Rückweg zu regnen. Aber egal, es ist trotzdem ein tolles Erlebnis. Am meisten hat mich die Ruhe und Einsamkeit dort berührt.
Jetzt verspüren wir Lust auf einen heißen Kaffee. Daher fahren wir zum Kølnes Fyr, einem 22m hohen weißen Leuchtturm auf einer Halbinsel unweit von Berlevåg. Hier hat im Wärterhaus im Sommer ein Cafe geöffnet, wo wir in Wohnzimmeratmosphäre Kaffee und frische Waffeln bekommen.
Abends machen wir einen Spaziergang durch Berlevåg und wandern hinauf zum „Linken“, einem Radiomasten, von dort hat man eine schöne Aussicht auf den Ort. Auch heute beobachten wir wieder das Treffen der Hurtigruten.

Wanderung Wanderung Blick vom Tanahorn Blick vom Tanahorn
Selfie Tananhorn Markierter Wanderweg Foto
Kølnes Fyr Linken Blick auf Berlevåg Blick auf Berlevåg
Dienstag, 7.07.2015 {'Wetter} Tagesziel: Mehamn (N) 379 km

Die Fahrt zurück nach Tana Bru ist ungemütlich, es ist kalt und der Himmel voller Wolken. Gerade als wir in Tana Bru an der 195 m langen Brücke über den Tana Fluss Rast machen, kommen ein paar Sonnenstrahlen hervor. Dort gibt es eine 12 m hohe Riesenangel zu bestaunen, die aus Teilen der alten Tanabrücke besteht. Auf der Straße 98 nach Ifjord gibt es immer noch einige Baustellen. Aber ein großer Teil der Straße ist bereits erneuert. Die Baustellen werden nicht groß angekündigt. Ein Hinweisschild und dann fährt man die nächsten Kilometer auf Schotter! In Ifjord zweigt die Straße 888 auf die Nordkinn Halbinsel ab. Wegen des Regens ist der Ausblick nicht so schön. In unserer Unterkunft, dem Red Tree, werden wir vom südafrikanischen Hausherrn auf deutsch begrüßt. Wir haben ein Zimmer auf der neuen Komfortetage, die sehr gemütlich eingerichtet ist. Die Küche, das einladende Wohnzimmer und Bad teilen wir mit unseren Nachbarn. Dort verbringen wir auch den Abend, gemütlich mit einem Cider und einem guten Buch.

Tana bru Baustelle Nordkinn Halbinsel Nordkinn Halbinsel
Nordkinn Halbinsel Red Tree Red Tree Slettnes fyr
Gamvik Gamvik Mehamn Mehamn
Mittwoch, 8.07.2015 {Wetter} Tagesziel: Skarsvåg (N) 435 km

Morgens hat es endlich aufgehört zu regnen. Wir fahren wieder übers Fjell zurück nach Ifjord, diesmal aber offen! In der Nähe von Børselv halten wir am Silfar Canyon und laufen bis zum Abgrund, wo man einen guten Blick auf das rauschende Wasser hat. Wenig später erreichen wir den Porsangerfjord, an dem wir jetzt stundenlang entlang fahren. Diese Küstenstraße ist bei Sonnenschein einfach fantastisch. Immer wieder hat man herrliche Ausblicke auf das azurblau schimmernde Meer. Im Cabrio spürt man auch den Wind und kann das Meer riechen. Einfach schön!
Gegen 17 Uhr kommen wir auf dem Campingplatz in Skarsvåg an, wo wir eine geräumige, helle Hütte mit Blick auf einen See gemietet haben. Nach einem Bummel durch Skarsvåg und einem selbst zubereiteten Abendessen brechen wir auf zum Nordkap. Vor drei Jahren konnten wir hier vor Nebel keine zwei Meter weit sehen, heute ist keine Wolke am Himmel und strahlender Sonnenschein. Jetzt gegen 21 Uhr sind die Busse mit den Reisegruppen noch nicht da, wir können Fotos von der Weltkugel machen und den Ausblick vom Nordkapplateau in Ruhe genießen. Der freie Blick auf die Mitternachtssonne ist einfach umwerfend. Wir schreiben Postkarten an unsere Freunde, die mit einem eigenen Nordkap Stempel versandt werden. Mittlerweile ist der Parkplatz voller Busse und wir fahren zurück zum Campingplatz. Jetzt steht ein weiteres Hightlight auf dem Programm: die Wanderung zum Kirkeporten. Dieses ist ein Felsvorsprung mit einer runden Öffnung, durch den zwischen 0 und 2 Uhr die Mitternachtssonne zu sehen ist. Vom Campingplatz aus ist er in 2 km zu erreichen. Es ist ein tolles Erlebnis, diesen Anblick zu erleben. Dieser Tag ist für mich eindeutig der Höhepunkt unserer Reise!

Zurück nach Ifjord Laksefjord Cabriowetter Børselvfjell
Silfar Canyon Silfar Canyon Porsangerfjord Porsangerfjord
Porsangerfjord Porsangerfjord Porsangerfjord Porsangerfjord
Porsangerfjord Unser Campingplatz Skarsvåg Nordkapp
Wir am Nordkapp Nordkapp Kirkeporten Kirkeporten
Donnerstag, 9.07.2015 {Wetter} Tagesziel: Skarsvåg (N) 90 km

Wir schlafen morgens aus und frühstücken gemütlich in unserer Hütte. Dann machen wir einen Ausflug in den Fischerort Gjesvær. Die Strecke dorthin ist toll, der Ort sehr hübsch anzusehen. Hier werden verschiedene Bird Safaris angeboten. Wir bummeln aber nur durch den Ort und holen uns im Supermarkt ein Eis. Anschließend fahren wir nach Honningsvåg und schauen uns das Städtchen an. Eine Hurtigrute liegt im Hafen und läuft wenig später aus. Wir suchen das Cafe Corner, das uns vom letzten Besuch in guter Erinnerung ist. Dort bekommt Volker heute das beste Kyckling, das er bisher gegessen hat. Später machen wir noch einen Spaziergang durch Skarsvåg, der Hafen leuchtet in der Sonne. Den Abend verbringen wir in unserer gemütlichen Hütte.

Straße nach Gjesvær Gjesvær Gjesvær Honningsvåg
Honningsvåg Blick auf Skarsvåg Unsere Hütte Zeit zum Lesen
Freitag, 10.07.2015 {'Wetter} Tagesziel: Alta (N) 344 km

Nach dem Frühstück wird die Hütte geputzt, bevor es dann wieder in Richtung Süden geht. Es ist nebelig, wir fahren die E69 bis Skaidi, dann biegen wir auf die 94 nach Hammerfest ab. Diese Strecke führt immer am Fjord entlang. Jetzt kommt auch die Sonne durch und lässt das Meer leuchten. In Hammerfest steuern wir zuerst den Aussichtspunkt Varden auf dem Hügel Salen an. Von hier hat man einen tollen Blick auf die Stadt! Anschließend machen wir einen kurzen Stadtbummel und unser Auto bekommt eine "Bilvask". Unser Hotel in Alta liegt oberhalb des Altafjords mit einem herrlichen Blick auf das Meer. Das Haus ist gemütlich eingerichtet und das Abendessen sehr lecker. Bis 23 Uhr sitzen wir auf der Terrasse und lesen in der Mitternachtssonne. Anschließend gehe ich nochmal zum Strand und habe das Glück, dort Delfine zu sehen. Leider ist dies schon die letzte Nacht mit Mitternachtssonne in diesem Urlaub.

Porsangerfjord Porsangerfjord Fjell Hammerfest
Blick auf Hammerfest Am Varden Kvalsundbrücke E6
Alta Abendstimmung Mitternachtssonne Frühstücksbüfett
Samstag, 11.07.2015 {Wetter} Tagesziel: Björkliden (S) 492 km

Nach einem üppigen Frühstück mit schön angerichtetem Büfett geht es heute Richtung Schweden. Fast den ganzen Tag fahren wir auf der E6. Größtenteils ist die Strecke wunderschön, aber es gibt auch viele unbefestigte Baustellen. Als Mittagspause nutzen wir die Fährfahrt von Olderdalen nach Lyngseidet. Zuvor halten wir noch kurzentschlossen bei einem Reifendienst, um die Reifen von vorne nach hinten zu tauschen. Die Straßen hier im Norden sind doch etwas fordernder als gedacht. Der junge Mann ist total hilfsbereit und kümmert sich sofort um uns. Nach einer viertel Stunde ist alles erledigt.
Kurz vor Narvik biegen wir ab auf die E10 nach Kiruna ab. Auf dem Hochplateau kurz vor der schwedischen Grenze liegen weit zerstreut die Sommerhäuser der Narviker. Wir machen Halt an dem Aussichtspunkt Narvik 1940. Unser Ziel ist Björkliden am Torneträsk. Vom Hotel haben wir freien Blick auf Lapporten, dem runden Tal zwischen Tjuonatjåkka und Nissuntjårro.

Baustelle Achtung Foto Fähre
Auf der E10 Auf der E10 Auf der E10 Lapporten
Sonntag, 12.07.2015 {'Wetter} Tagesziel: Arjeplog (S) 561 km

Bereits um 9 Uhr starten wir heute morgen, es liegt ein langer Fahrtag vor uns. Auf der E10 lassen wir Kiruna hinter uns und befahren nun den Inlandsvägen Richtung Süden. In Jokkmokk überqueren wir den Polarkreis. Hier gibt es einen Parkplatz mit Cafe, der Rummel hält sich in Grenzen. Ziel ist das Städtchen Arjeplog an der Silberstraße zwischen den Seen Hornavan und Uddjaure. Der abendliche Stadtbummel kann in Shorts und T-shirt stattfinden, der Sommer ist da. Wir besichtigen die hübsche, ganz in rosa gehaltene Kirche. Am Marktplatz finden wir ein nettes Restaurant mit einem Platz auf der Terrasse, die abendliche Sonne im Gesicht. So läßt es sich aushalten.

Torneträsk Polarkreis bei Jokkmokk Polarkreis Inlandsvägen
Arjeplog Arjeplog T-shirt Kirche von Arjeplog
Montag, 13.07.2015 {Wetter} Tagesziel: Östersund (S) 478 km

Ein weiterer Fahrtag auf dem Inlandsvägen liegt vor uns. Der Tag beginnt mit einer netten Unterhaltung beim Frühstück mit einer Schwedin, die hier die Spuren ihrer Väter erforscht. Sie scheint mein Schwedisch zu verstehen! Mittags machen wir einen kurzen Abstecher auf den Vildmarksvägen, wo wir an einem See einen einsamen Picknicksplatz finden. In Östersund angekommen, müssen wir uns erst wieder an die "vielen" Menschen gewöhnen, die in einer schwedischen Kleinstadt unterwegs sind. Wir bummeln durch die Einkaufsstraßen, promenieren am Hafen entlang und besuchen am Stortorget einen netten Biergarten.

Rentiere Rentier Rast am Vildmarksvägen Rast am Vildmarksvägen
Rast am Vildmarksvägen Rast am Vildmarksvägen Inlandsvägen Östersund
Dienstag, 14.07.2015 {'Wetter} Tagesziel: Stockholm (S) 586 km

Wieder brechen wir sehr früh auf. Wir fahren jetzt Richtung Osten zur Küste. Von Sundsvall aus geht es auf der E4 nach Stockholm. Bei Söderhamn machen wir einen Abstecher an die Küste, wo wir in Ljusne am Ljusneån einen schönen Picknickplatz finden.
Unser erstes Ziel in Stockholms län ist der Fresta kyrkogård, der Friedhof in Fresta. Dort im Minneslund, ist die Asche von Birgitta und Bengt verstreut. Sie haben dort eine schöne Ruhestätte gefunden.
In Stockholm angekommen, beziehen wir unsere Zelle in der Jugendherberge auf Långholmen. Die Selbstversorgerküche ist komplett renoviert und lädt zum Kochen ein. Anschließend machen wir einen Abendspaziergang hoch auf die Västerbron, um den Ausblick auf die Altstadt zu genießen.

Picknick Ljusneån Minneslund Fresta kyrkogård
Blick von der Västerbron Blick von der Västerbron Långholmen Zelle
Mittwoch, 15.07.2015 {Wetter} Tagesziel: Stockholm (S)

Gestärkt mit einem gemütlichen Frühstück starten wir unseren autofreien Tag. Es ist warm und die Sonne scheint. Auf Södermalm genießen wir die Aussichten vom Moreliusvägen und Skinnarviksberget, einer meiner Lieblingsplätze in der Stadt. Gamla stan ist voller Touristen, nach einem Besuch in der Storkyrka verziehen wir uns auf die Inseln Sheppsholmen und Kastellholmen. Auch nach Djurgården zur Blockhusudde fahren wir, um dort spazieren zu gehen. Zu Abend essen wir in einem Außenrestaurant am Hornstull, gerade noch rechtzeitig zum Afterwork Öl. Zurück an der Jugendherberge muss ich dann doch noch ein Bad im Mälaren nehmen. Das Wasser ist eine angenehme Abkühlung nach einem heißen Tag, einfach schön ...

Gamla Stan Skinnarviksberget Mälarstrand Sightseeing
Strandvägen Schiffsverkehr  Djurgården Abendliches Bad
Donnerstag, 16.07.2015 {'Wetter} Tagesziel: Oskarshamn (S) 402 km

Wir fahren die E4 bis Jönåker und Östra Husby, wo es dann mit der Fähre über den Bråviken geht. Eigentlich wollen wir nach Söderköping, aber die Stadt ist total überlaufen und kein Parkplatz in Sicht. Deshalb fahren wir weiter und machen einen Abstecher nach St.Anna. Dort finden wir einen tollen Rastplatz im Naturreservat Nedre Lagnö, wo wir ein ausgiebiges Picknick machen. Später am Nachmittag machen wir dann kurzentschlossen noch einen Abstecher nach Överum. Dort waren wir auf unserer Hochzeitsreise, der Ort hat einen schönen Badeplatz. Mittlerweile gibt es neue Badestege, das Bad ist herrlich erfrischend. In Oskarshamn gibt es am Abend den üblichen Stadtbummel mit anschließendem Essen in einer Pizzeria am Hafen.

Bråviken Unterwegs Strandbad Överum An der Fähre
Freitag, 17.07.2015 {Wetter} Tagesziel: Trelleborg (S) 437 km

Heute geht es den ganzen Tag an der Küste entlang. Man merkt, dass Hochsaison ist. Alle Küstenorte sind überlaufen. So voll haben wir Simrishamn noch nie gesehen, die Schlange am Eisstand im Hafen ist sehr lang. Auch Ystad ist voller Leben, die Menschenmassen schlängeln sich durch die Gassen der Innenstadt. In Smygehuk, am südlichsten Punkt Schwedens, machen wir ebenfalls unseren obligatorischen Halt. Nachdem alle Fotos gemacht sind, gibt es für mich das letzte Softeis in diesem Urlaub.
In Trelleborg angekommen, können wir sofort auf der TT-Line einchecken. Den Abend verbringen wir lesend bei einem Glas Wein in der Panoramabar.

Simrishamn Simrishamn Smygehuk TT-Line
Samstag, 18.07.2015 {'Wetter} Tagesziel: Lippstadt 366 km

Um 7:30 legen wir in Travemünde an. Wir fahren direkt auf die Autobahn Richtung Süden und holen erst hinter Hamburg unser Frühstück nach. Obwohl Halbzeit der Sommerferien ist, kommen wir in keinen Stau und sind zu Mittag wieder daheim.

Seiteninfo

Die Lippebiker     ©Anette Eibig    Kontakt   Datenschutz