Anreise

Samstag morgen um 9:00 ist es endlich so weit. Die Motorräder sind bepackt und Birgit, Rainhard und Artus verabschieden uns in den Urlaub. Der beginnt mit einem Tag auf der Autobahn, zum Glück ohne Staus und fast ohne Regen. Wir übernachten in Kempten, das Restaurant unseres Hotels ist eine italienische Osteria. Genau die richtige Einstimmung auf unseren Urlaub! Anschließend läuft das CL Endspiel mit dem Sieg Bayern Münchens. Damit ist auch Volkers Urlaubsstimmung gerettet!

Bei Nieselregen und kalten 5 Grad quälen wir uns am nächsten Morgen über den Fernpass. Wir haben weder für Österreich noch für die Schweiz Vignetten besorgt und fahren nur Landstraße. Während es in Österreich noch recht kalt ist, wird das Wetter ab der schweizerischen Grenze besser. Die S27 von Pfunds nach St. Moritz ist der erste fahrerrische Höhepunkt. Tolle Straßenführung, schöne Kurven und tolle Aussichten auf die Berge. Vom Majolapass (1815 m) geht es in zahlreichen Kehren hinunter zum Comer See. Am Ostufer entlang kommen wir nach Bellano, unser B&B dort liegt versteckt oberhalb des Ortes am Hang. Die Vermieterin, die nur italienisch spricht, ist sehr nett und hilfsbereit. Abends treffen wir uns mit Katrin, die zufällig zur gleichen Zeit mit ihren Freundinnen auf der Westseite des Comer Sees Urlaub macht. Wir bummeln gemeinsam durch Bellano und essen anschließend in einer Pizzeria, die auch von den Einheimischen rege besucht wird. Meine erste Pizza in diesem Italienurlaub ist wirklich gut!

Am Montag fahren wir die Uferstraße weiter Richtung Süden, kilometerlanger Stau auf der Gegenfahrbahn. Die Strecke über Bergamo und Crema nach Piacenza führt durch viele Industriegebiete und ist ziemlich langweilig. Ab Piacenza geht es über die SS45 durch das Trebbiatal. Dies ist endlich eine super Motorradstrecke, immer kurvig am Fluss entlang mit Blick auf die Schlucht. Auch die einheimischen Motorradfahrer scheinen diese Strecke zu lieben. In den hübschen Örtchen Bobbio machen wir Rast im Eiscafe, dann geht es ebenso kurvig weiter bis nach Genua. Das Fährterminal ist sehr schlecht ausgeschildert, wir fahren beim ersten Mal daran vorbei! 19:00 sind wir dort, um 21:00 können wir aber erst einschiffen.

Abfahrt Durch die Schweiz B&B in Bellano Comer See
Treffen mit Katrin Trebbiatal Trebbiatal Bobbio See
Erstes Eis Trebbiatal Fähre Kabine

Sizilien

Den ganzen Dienstag verbringen wir auf See. Auf dem Sonnendeck wird gearbeitet, der Poolbereich wird für die Saison renoviert. Während wir auf Deck sitzen, lesen und die Sonne genießen, können wir zugleich vieles über die südländische Arbeitsmentalität lernen! Pünktlich um 19:00 legt die Fähre in Palermo an. Auf die für uns ungewohnt chaotischen Verkehrsbedingungen stellt man sich schnell ein: Fehlende Fahrspuren, Überholen überall wo Platz ist, Tempolimit unbekannt, durchgezogene Linien keine Bedeutung. Volker führt uns super aus dem Chaos heraus, wir fahren auf die Autobahn und sind um 21:00 endlich in Cefalu, es ist bereits völlig dunkel. Kurz vor Küchenschluss bekommen wir noch ein leckeres sizilianisches Essen im Hotelrestaurant.

Am nächsten Morgen gibt es ein reichhaltiges Frühstück draußen auf der Sonnenterrasse mit Blick aufs Meer. Jetzt erkennen wir erst die geniale Lage des Hotels, direkt an einer Bucht mit eigenem Strandzugang.
Wir wollen aber erst einmal etwas von der Insel sehen und starten zur ersten Tour in die Bergwelt. Wir folgen der Küstenstraße in Richtung Osten bis Caronia. Hier führt sie direkt am Meer entlang und man hat tolle Blicke auf das Tyrrhenische Meer, die vielen Buchten und Orte. Dann biegen wir ab ins Landesinnere und winden uns über kleine kurvige Straßen zum Pass Portella dell Obolo auf 1503 m hinauf. Wir sind jetzt im Parco Regionale dei Nebrodi, einem der größten Naturschutzparks Europas. Die Tour geht auf herrlichen Bergstraßen weiter über Capizzi, Nicosia, Gangi, Geraci und Castelbuono. Die Macchia leuchtet und auf den Bergen sieht man mittelalterliche Burgen und Städtchen. Fast überall sind wir allein auf der Straße. Mal sind die Straßen in guten Zustand, oft aber auch voller Risse und Löcher. Volle Aufmerksamkeit ist ständig gefragt!
Zurück am Hotel muss ich unbedingt ins Meer. Ich bin alleine in der hoteleigenen Badebucht, die über zahlreiche Stufen zu erreichen ist. Das Wasser ist eine angenehme Abkühlung. Nach einem Spritz auf der Sonnenterrasse geht es weiter zum Abendessen. Die sizilianische Küche im Hotelrestaurant ist super, heute gibt es Wildschwein in Nusspanade, ein Gedicht!

Am zweiten Tag befahren wir die Küstenstraße in Richtung Westen. Dieser Teil ist nicht so schön wie der östlichere, da er oft vom Meer entfernt oben durch die Berge führt. Bei Termini Imerese biegen wir ab in Landesinnere. Die Route führt über Caccamo, Roccapalumba, Alia, Montemaggiore, Cerda, Caltavuturo, Scillato, Collesano und Isnello wieder nach Cefalu. Landschaftlich ist die Tour wunderschön. Viele kurvige Bergstrecken, ganz einsam, so gut wie kein Verkehr. Immer wieder sieht man Dörfer oben auf den Bergspitzen, die man dann kurze Zeit später und nach zahlreichen Windungen erreicht. Manche Ortsdurchfahrten sind ein Erlebnis, die Straße ist nicht immer so leicht als solche zu erkennen! Zwei Dinge trüben die Freude allerdings etwas: Die Straße ist oft in so desolatem Zustand, dass man wirklich keine Sekunde unkonzentriert sein darf. Und leider ist alles vermüllt. An jeder Ortsein- und ausfahrt türmen sich die Müllberge und auch an den Straßenrändern bleibt man davon nicht verschont.
Nach der Tour genieße ich noch einmal das kühle Bad im Tyrrhenischen Meer. Den Aufenthalt in diesem wirklich empfehlenswerten Hotel beschließen wir mit einem leckeren Abendessen im Hotelrestaurant und einem Spritz auf der Terrasse!

Hotelstrand Küste Fotopauseo Unsere Mopeds


Am nächsten Morgen brechen wir auf zu unserem zweiten Standort auf Sizilien. Auf der Küstenstraße geht es Richtung Osten bis Capo d'Orlando. Dort biegen wir ab auf die SS116, eine tolle kurvige Bergstraße am östlichen Rande des Parco Regionale dei Nebrodi. In gut ausgebauten Kurven geht es bis auf die Passhöhe von 1264 m. Vor uns sehen wir den Monte Etna, heute bei klarer Sicht. Die SS120 leitet und dann nördlich am Etna vorbei zur Küste, wo wir kurz vor Catania den kleinen Ort Capo Mulini erreichen. Unsere Ferienwohnung liegt direkt am Ionischen Meer mit Blick auf den Hafen und die historische Altstadt von Capo Mulini. Diese besteht aus einer Ringstraße, an der sich die Restaurants aneinander reihen. Überall gibt es Fisch, der am Eingang in Kühltheken zum Auswählen ausgestellt wird. Ab 21:00 beginnt dort das Leben. Die Autos schlängeln sich durch die Straßen und ein Stunde später sind die meisten Lokale gefüllt.

Am Tag darauf steht der Etna auf dem Programm, für uns ein Höhepunkt des Urlaubs. Über einige Umwege erreichen wir gegen Mittag die Auffahrt Etna Sud. An der Basisstation Rifugio Sapienza (1898 m) kaufen wir uns ein Kombiticket für Seilbahn, Unimog und Führer für stolze 58 Euro pro Person. Egal, dies ist ein einmaliges Erlebnis. Mit der Seilbahn geht es bis auf 2500 m Höhe. Dort steigt man um in Unimogs, die sich dann in zahlreichen Kehren durch die Lavafelder bis auf 2900 m Höhe zum Torre del Filosofo hinaufwinden. Oben nimmt uns ein Führer in Emfpang und wandert mit uns zu den zwei Kratern. Es ist kalt und ein eisiger Wind. Wir sind mit unserer Motorradkluft gut angezogen! Auf freier Fläche ist der Wind kaum auszuhalten. Die Krater dampfen nur, ansonsten ist alles ruhig. Auf der Rückfahrt steht die Seilbahn zweimal ohne ersichtbaren Grund für mehrere Minuten still. Ein sonderbares Gefühl! Zurück bei den Motorrädern geht es weiter über eine super ausgebaute Serpentinenstrecke nach Zafferana Etnea. Dann machen wir uns über die Küstenstraße zurück auf den Weg nach Capo Mulini. Dort gönnen wir uns im Sonnenschein einen Spritz, wozu leckere Appetithäppchen gereicht werden. Am Abend ist DFB Pokalendspiel. In der Ferienwohnung empfangen wir nur italienische Sender und WLAN funktioniert im Hotel nicht wegen eines Providerwechsels. Volker ist total unglücklich! Sorry, da habe ich bei der Planung nicht richtig aufgepasst, hätte ein Hotel mit internationaler Ausrichtung suchen sollen. Bayern München gewinnt, Frank ist unser Liveticker und simst die aktuellen Ergebnisse! Danke!

Für die Tour in Richtung Süden nehmen wir uns als Ziel die Necropoli di Pantalica vor, eine der größten urgeschichtlichen Fundstätten Siziliens. Hier haben Menschen seit Urzeiten Grab- und Wohnhöhlen in Kalkgestein geschlagen. Die Sonne sticht. Wir schwitzen in unseren Motorradklamotten und haben keine Lust, viel herumzulaufen, verzichten daher auf die Erwanderung dieser Kultstätte .... Abends essen wir in der einzigen Pizzeria von Capo Mulini. Hier scheinen sich die wenigen Touristen dieser Gegend zu sammeln! Aber die Pizza schmeckt wirklich weltklasse.


Blick auf den Etna Tornanti Apartment in Cala Mulini Meine Lady
Wanderung am Etna Wanderung am Etna Etna Unimogpiste
Etna Seilbahn In der Seilbahn
Capo Mulini Fähre aufs Festland

Kalabrien

Auf der Autobahn fahren wir Richtung Norden bis Messina, von dort geht die Fähre nach Villa San Giovanni auf dem Festland. 12 Euro kostet die Überfahrt pro Motorrad und dauert 30 Minuten. Dann sind wir in Kalabrien. Die Küstenstraße SS18 windet sich bei Bagnara Calabra in zahlreichen Kehren hoch in die Berge. Von oben hat man einen fantastischen Blick auf den Ort, die Küste und das blaue Meer. Erst bei Pizzo führt die Straße wieder runter ans Meer, wo sie dann direkt an der Küste entlang verläuft. Links das Meer und rechts der Apennin mit kleinen, an den Hängen und Bergkuppen klebenden Dörfern. Bei Guardia Piemontese verlassen wir die Küstenstraße und fahren in die Berge. Von hier sind es noch 50 km zu unserem Zielort Altomonte. Unser Hotel hat eine tolle Lage mit einen herrlichen Blick auf die auf einer Anhöhe liegende Altstadt von Altomonte. Im Hintergrund blickt man auf die imposanten Bergzüge des Pollino und Orsomarso.
Abends essen wir im Hotelrestaurant, wo es vorwiegend lokale Gerichte mit Zutaten aus eigener Erzeugung gibt. Wirklich hervorragend!

Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir am nächsten Morgen eine Tour in die Bergwelt. Von Altomonte führt sie uns über Firmo, Spezzano Albanese, Corigilano, Rossano und Cropalati nach Longobucco. Dieser Ort liegt malerisch auf einer Bergterrasse hoch über der Trionto Schlucht. Von der äußerst kurvenreichen Bergstraße gibt es immer wieder tolle Ausblicke auf den Ort. Weiter geht es auf einer tollen Serpentinenstrecke durch den Parco Nazionale della Sila nach Acri. Über Bisignano und Roggiano fahren wir zurück nach Altomonte. Abends genießen wir wieder die kalabrische Küche im Hotelrestaurant, besonders die Antipasti sind köstlich!

Eine weitere Tour führt uns über Lungro und San Sosti nach Belvedere Marittimo am Meer. Auf der Küstenstraße gelangen wir bis Scalea. Von dort geht es wieder in die Berge. Wir sind im Parco Nazionale del Pollino. Über Papasidero, Mormanno, Morano Calabro und Firmo kommen wir wieder nach Altomonte. Wir sind bereits am Nachmittag zurück, so dass endlich Zeit für einen Bummel durch die restaurierte Altstadt bleibt. Einen leckeren Eisbecher gibt es als Belohnung für den Fußmarsch! Der Wirt erzählt, dass er 15 Jahre in Deutschland gelebt hat und dort auch die Idee für seine Eisbecher mitgenommen hat. Der Italiener ißt sein Eis auf der Hand. Das ist so lecker, dazu braucht man kein Obst, Alkohol oder Sahne ;-)

Bagnara Calabra Müll Unsere Mopeds
Überall Olivenbäume
Diese Kurven!
Macchia Blick aus unserem Hotelzimmer Kaffeepause
Straßenschäden

Amalfiküste

Die erste Etappe fahren wir heute auf der Autobahn, die wir in Lagonegro verlassen. Auf kurvenreicher Strecke geht es bis Sapri ans Meer. Kleine Bergstraßen bringen uns nach Laudito. Am Ortsrand befindet sich eine Quelle, von der die Einheimischen Wasser zapfen. Wir legen dort unsere Mittagsrast ein, das Wasser schmeckt auch uns! Die SS18 führt durch den Parco Nazionale del Cilento und weiter nach Salerno, wo die berühmte Küstenstraße Amalfitana beginnt. Sie bietet Ausblicke auf die steil abfallende Küste und den Golf von Salerno. Teilweise in Fels gearbeitet, ist sie sehr schmal und kurvenreich.

In dem kleinen Badeort Maiori haben wir ein Apartment gemietet, nahe zum Strand und direkt im Zentrum. Wir bummeln über den schönen Corso Reginna. Die Straße wurde nach dem Fluss Reginna benannt, der aus den Bergen kommt und mitten durch den Ort ins Meer fließt. Es gibt zahlreiche Restaurants und wir entscheiden uns am ersten Abend für eine Pizzeria auf dem Corso.

Es herrschen hochsommerliche Temperaturen um die 28 Grad. Wir legen zwei Ruhetage ein und lassen unsere Motorräder stehen. Die wenigen Kilometer von der Anreise über die Küstenstraße haben uns gereicht. Die Straße windet sich zwar wunderschön an der Steilküste entlang, aber immer wieder stockt der Verkehr, weil sich zwei Busse begegnen, dazu die oft riskanten Überholmanöver. Motorradfahren macht hier einfach kein Spaß, schon gar nicht bei dieser Hitze.

Wir bummeln stattdessen über die breite, schön gestaltete Strandpromenade und schauen uns den neuen Hafen an. Maiori hat den längsten Badestrand an der Amalfiküste, ein Großteil ist jedoch abgegrenzt und gehört als Privatstrand zu den gegenüber der Strandpromenade liegenden Hotels. Ganz in unserer Nähe ist jedoch ein frei zugänglicher Strandabschnitt, dort kann ich mich ins Meer stürzen. Ich finde es herrlich warm und genieße das Bad. Den Italienern scheint es jedoch noch zu kalt zu sein, sie ziehen das Sonnenbaden vor!
Mit dem Sightseeingbus machen wir einen kleinen Ausflug nach Amalfi. Die Stadt selbst ist überlaufen, zahlreiche Busse sammeln sich auf dem Busparkplatz, ein Kreuzfahrschiff liegt vor der Küste. Die Menschen drängen sich durch die Straßen des Ortes. Im Dom findet gerade eine Hochzeit statt, so dass wir ihn nicht besichtigen können. Nach einer Stunde haben wir genug gesehen und fahren in unser ruhiges Maiori zurück.

Blick von der Hotelterrasse Maiori Frühstück im Apartment Strand von Maiori
Dom von Amalfi Amalfi

Abruzzen

Wir verlassen die Amalfiküste und umfahren Neapel auf der Autobahn. Über Landstraßen geht es weiter nach Sulmona in den Abruzzen. Jetzt haben wir wieder bekannte Gefilde erreicht! Hier waren wir 2006 schon einmal, sogar im gleichen Hotel, dem kleinen, gemütlichen Hotel Armandos. Bereits am frühen Nachmittag kommen wir an und werden mit einem Kaffee begrüßt. Kurz darauf fängt es an zu regnen, da haben wir wieder mal Glück gehabt!
Nach der Siesta scheint die Sonne wieder und wir flanieren über den Corso Ovidio. So scheint es ganz Sulmona zu machen, jung und alt ist unterwegs!
Auf der Suche nach einem Restaurant finden wir das Ristorante Il Vecchio Muro mit einem tollen Biergarten. Antipasti und Pizza sind hier vorzüglich!

Früh am nächsten Morgen starten wir die Tour zum Campo Imperatore. Über das mittelalterliche Bergdorf Castel del Monte erreichen wir die Hochebene des Gran Sasso d'Italia. Das Plateau liegt zwischen 1500 und 1900 m hoch und wird von mehreren über 2200 m hohen Bergen umgeben. Die Weite und karge Schönheit dieser Ebene ist faszinierend. Keine Siedlungen, keine Bäume, nur vereinzelt Schafe und Rinder, die hier ungepfercht weiden. Am nördlichen Ende zweigt eine steile und kurvenreiche Straße zur auf 2130 m Höhe liegenden Albergo Campo Imperatore ab. Sie wurde dadurch bekannt, dass Benito Mussolini hier 1943 gefangen gehalten wurde.
Auf dem Campo liegen die ältesten Skigebiete Italiens und sind auch heute noch immer populär.
Mittagspause machen wir an einem windstillen Fleckchen, wo wir Wurst, leckeren Käse und Brot vertilgen, das wir vorher an dem Grillplatz gekauft haben.
Unser Route geht weiter über Assergi, Bazzono, Rocca die Mezzo, Celano, Castel di Ieri und Raiono zurück nach Sulmona.

Bei unserer zweiten Tour streifen wir die beiden Nationalparks Parco Nazionale della Majella und Parco Nazionale d'Abruzzo. Zuerst kommen wir nach Pacentro, das malerisch auf einem Hügelrücken am Rande der Majella liegt. Weiter geht es über Rosso Leonardo, Campo di Giove, Cancana, Pescoconstamo, Castel die Sangro und Alfedena. Jetzt geht es in zahlreichen Serpentinen über den Colle della Croce nach Barrea. Von hier hat man tolle Ausblicke auf den Stausee Lago de Barrea. Jetzt geht es wieder hinunter an den See, wir machen dort am Ufer unsere Mittagspause. Weiter geht es nach Scanno, dann am Lago Scanno entlang zum kleinen, ruhigen Lago Villalago. Während der Pause am See fängt es leider an zu regnen. Daher sehen wir von der wilden Sagittario-Schlucht, an deren Felsen sich die enge Straße entlang windet, nicht viel! Über Anversa di Abruzzi und Bugnara kommen wir auf schnellstem Wege wieder nach Sulmona.
Abends ist es wieder trocken, ein Stadtbummel ist angesagt. Jetzt probieren wir auch das leckere Eis aus der Eisdiele mit den längsten Menschenschlangen. Die Einheimischen müssen ja wissen, was gut ist. Wir auch, anschließend essen wir wieder im Il Vecchio Muro ...

Hotel Armandos Sulmona Sulmona Unsere Mopeds

Gardasee

Morgens um 9:00 sind wir startklar. Mehr als 600 km Autobahn liegen vor uns. Es sind 30 Grad und eine Baustelle reiht sich an die andere. Zum Glück ist nicht viel Verkehr. Nach jeder Stunde ist eine Pause fällig, es ist einfach zu heiss und der Hintern brummt ... 16:30 sind wir endlich in Torri del Benaco und werden im Al Castello freundlich begrüßt. Abends bummeln wir durch Torri und Essen in der Ristorante Pizzeria Berengario, die wir noch von den letzten Besuchen kennen und deren Prosciutto e Melone hervorragend ist! An der Strandpromenade beobachten wir den Sonnenuntergang und trinken noch einen Spritz im Hafen. Es ist schön, wieder hier zu sein!
Am nächsten Morgen bekommen wir das beste Frühstück unseres Urlaubs. Dann setzen wir mit der Fähre über auf die andere Seite des Sees. Dort beginnt die drei Seen Tour mit Cappuccino am Lago Valvestino, Pizza am Lago Idro und Sonnenbaden am Lago Ledro. Unser Standardprogramm am Gardasee ...

Gardasee Torri Torri
Idrosee Idrosee Baden am Ledrosee Abends ein Spritz

Rückreise

Jetzt beginnt die Heimreise. Bis Torbole fahren wir noch am See entlang, heute mit wenig Verkehr und sehr entspannt. Dann geht es auf die Autobahn bis zum Brenner. Wie immer wollen wir über die alte Brennerstraße nach Innsbruck. Kurz vor Innsbruck ist diese aber komplett gesperrt und wir sind gezwungen, doch noch auf die Brennerautobahn zu fahren. Abzocke?! Über Telfs, Garmisch Partenkirchen und Oberammergau kommen wir heute bis Königsbrunn, wo wir übernachten.
Am nächsten Morgen fahren wir bei Augsburg auf die Autobahn und dann geht es nur noch geradeaus Richtung Heimat. Um 15:00 sind wir dann endlich in Rixbeck und werden auch sofort von unseren Nachbarn freudig begrüßt ...

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