Trondheim selbst sehen wir uns nicht an, sondern biegen gleich vom Schiff auf die E39 in Richtung Kristiansund ab. In den ersten zwei Stunden ist es sehr nebelig und kalt. Das sind wir gar nicht mehr gewohnt! Nach einer Fährfahrt mit anschließenden mautpflichtigen Tunnel in Kristiansund angekommen, wird es wärmer und angenehmer. Wir gönnen uns ein spätes Frühstück und planen die Weiterfahrt. Wieder müssen wir eine Fähre nehmen, um uns dem Atlantikweg zu nähern, den wir schon vor zwei Jahren mit dem Auto gefahren sind. Dort gibt es faszinierende Brücken über die Inseln, man denkt, man fährt ins Nichts. Tagesziel ist die Jugendherberge in Åndalsnes, die uns vom letzten Besuch noch bestens in Erinnerung ist.

{Blick auf Kristiansund} {Mal wieder eine Fähre ...} {Atlantikweg} {Jugendherberge in Åndalsnes}

Am nächsten Tag, wieder bei strahlendem Wetter, stehen die Höhepunkte Fjordnorwegens auf dem Programm. Wir kennen schon alle Strecken aus unserem letzten Norwegenurlaub mit dem Auto, ansonsten würden uns die vielen Eindrücke an einem Tag erschlagen!

Die Straße 63 führt uns als erstes zum Trollstigen mit seinen engen Kehren. Oben angekommen gibt es einen tollen Aussichtspunkt mit Blick auf die gesamte Strecke. Von dort weiter durchs Storfjäll nach Linge, weiter mit der Fähre nach Eidsdal und schon ist der Adlerweg in Sicht. Diese Passstraße führt mit sagenhaften Ausblicken auf den Fjord hinunter nach Geiranger. Leider wird sie auch von vielen Touristenbussen besucht, die alle Aussichtshaltepunkte blockieren. Im Fjord liegen mehrere Kreuzfahrtschiffe und im Ort ist Massenauflauf. Für uns geht es weiter, in zahlreichen Kehren wieder hinauf ins Fjäll, wobei wir immer wieder Halt machen müssen, um den Blick zurück auf den Geirangerfjord zu geniessen. Hier sind es noch ein paar Busse mehr, da die Passagiere der Kreuzfahrtschiffe auf den Dalsnibba gekarrt werden, von wo aus man einen überwältigenden Blick auf den Geiranger hat. Auf der E15 angekommen, machen wir auf einem netten Rastplatz am Donfoss Wasserfall Mittagsrast. Die Straße 51 nach Fagernes ist dann noch einmal ein Höhepunkt. Es geht hoch bis zur Valdresflyla über 1400 m. Herrliche Blicke auf Jotunheimen und die Seen Bygdin und Vinstri. Dieses Mal liegt unsere Jugendherberge in Leira, einem kleinen Ort in der Nähe von Fagernes.

{Trollstigen} {Zwischen Trollstigen und Geiranger} {Geirangerfjord}
{Vom Geirangerfjord wieder hoch ins Fjäll} {Mittagsrast} {Valdresflyla}

Unsere letzte Norwegenetappe führt uns nach Oslo. Sie wird extra kurz gewählt, damit wir genügend Zeit für einen Stadtbummel haben, den wir dann bei strahlenden Sonnenschein machen können. Wir streifen durch die Karl-Johanns-Gate, sind an der Promenade und auf der Åker Brygge. In allen Biergärten und auf den Restaurant Schiffen herrscht Hochbetrieb. Und das bei den norwegischen Preisen!

{Rathaus in Oslo} {Berittene Polizei in Oslo}

Von Oslo geht es dann über die E6 nach Schweden. Da die Fähre in Göteborg erst am Abend ablegt, haben wir noch Zeit für einen Abstecher zu früheren Urlaubsorten in Bohuslän. Auf den Inseln Orust und Tjörn sind wir bereits mehrmals gewesen und es kommt ein richtiges Heimatgefühl auf. Die karge Felsenlandschaft mit den schnuckeligen kleinen Häuschen ist immer wieder ein toller Anblick. In Hälleviksstrand sitzen wir lange am Hafen, an der Tjörnbro machen wir den obligatorischen Fotostop. Um 19:30 legt dann unsere Fähre in Göteborg ab und am nächsten Morgen sind wir wieder in Kiel.

{Bohuslän} {Hälleviksstrand} {Auf der Fähre nach Kiel}

Nach einem kurzen Besuch bei Carola und Ivo, bei denen in der Zwischenzeit der Nachwuchs angekommen ist, geht es über die Autobahn nach Hause.

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