{Buchinfo}

Autor: Maj Sjöwall und Per Wahlöö
Serie: Krimiserie mit Martin Beck
Original Titel: Mannen på balkongen
Ausgabejahr:
Deutscher Titel: Der Mann auf dem Balkon
Inhalt: Die Kleine lag mit gespreizten Beinen auf der feuchten Erde, halb unter einem Busch verborgen. Das Gesicht mit dem offenstehenden Mund war bläulich angelaufen. Der rechte Arm war über den Kopf gewinkelt, die linke Hand lag neben der Hüfte, die Handfläche nach oben. Sie war ungefähr neun Jahre alt. Und sie war tot. Erwürgt. Und es bleibt nicht bei diesem einem Kindesmord. Die gesamte Stockholmer Polizei - vorab Martin Beck und seine Kollegen vom Kriminaldezernat - jagt ein Phantom: einen Sexualverbrecher, von dem sie in den ersten Tagen nicht mehr wissen, als dass er männlichen Geschlechts ist. Nach tagelanger Arbeit endlich der erste Fortschritt: Seit Wochen treibt sich in den Stockholmer Anlagen ein Mann herum, der sich darauf spezialisiert hat, Frauen niederzuschlagen und ihnen die Handtaschen wegzureißen. Am Tag des Mordes, beinahe zur gleichen Zeit, hatte er unweit des Tatortes wieder eine Frau überfallen; es war anzunehmen, dass er vorher das Terrain ausgekundschaftet und dabei möglicherweise den Mörder gesehen hatte. Dieser Mann ist jetzt gefasst worden - und tatsächlich kann er jemanden beschreiben, der mit großer Wahrscheinlichkeit der Triebverbrecher ist. Eine Beschreibung, die auf Tausende von Stockholmer Bürgern zutrifft. Trotzdem erweckt sie eine Erinnerung in Martin Beck. Irgend jemand hatte vor gar nicht langer Zeit mit praktisch den gleichen Worten einen Mann beschrieben... Wer war das gewesen? Wo war das gewesen? Bei welcher Gelegenheit? Martin Beck weiß, dass alles Nachdenken nichts nützt, er kann nur hoffen, daß irgendeine Situation, ein Wort, eine Ideenassoziation die Erinnerung wieder wachruft. Plötzlich sieht er sich wieder neben einem Kollegen stehen, der geduldig einen der vielen telefonischen Hinweise entgegennimmt, mit denen die Beamten der Stockholmer Polizei tagtäglich überschüttet werden, und murmelnd die beschreibenden Worte seiner Gesprächspartnerin wiederholt. In der Erinnerung an diese, wie er damals gemeint hat, belanglose Szene liegt der Schlüssel zur Lösung. Nur eines weiß Martin Beck nicht: wo er das Schloss suchen soll, zu dem der Schlüssel passt.
Quelle: www.schwedenkrimi.de
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